Geschichte und Ziele

Unser Anliegen geht über die normale züchterische und wirtschaftliche Arbeit hinaus. Nicht nur die Erhaltung der genetischen Vielfalt, sondern auch ökologische und kulturelle Aspekte spielen eine Rolle - eben diese waren Ende der 60-er Jahre in der DDR keineswegs von Interesse. 1970 wurde der letzte Rotviehbulle in der Besamungsstation Nordhausen geschlachtet.

 

Im Harz verschwand das Rote Höhenvieh, hier spricht man von Harzer Rotvieh, Ende der 70-er Jahre vollständig aus der beheimateten Region. Auch im Westharz gab es keine Herden mehr. Unbegreiflich – innerhalb weniger Jahre wurde der Bestand von ca. 4.300 roten Herdbuchkühen im Ostharz liquidiert.

Gründe dafür war die stark leistungsorientierte Ausrichtung der Rinderzucht. Die mittelrahmigen, familienintegrierten Milch, Fleisch und Arbeitsleistung erbringenden Rinder hielten den modernen Anforderungen an Fleischausbeute und Milchmenge (wohl aber der der Inhaltsstoffe) nicht stand. Dazu war es chic und auch wesentlich effektiver, mit Traktoren Felder und Grünflächen zu bewirtschaften und mit dem Auto in die Stadt zu fahren, statt mit dem Kuhgespann.

Heute trauern viele diesem „Kulturverlust“ nach. Viehaustriebe und Almauftriebe sind aktueller denn je. Ein heile Welt-Bild vermittelnd und beschaulich – auf Waldweiden grasende Rinder mit Kuh-Glocken. Bei Umzügen sowie Schauen sind vermehrt berittene oder angespannte Kühe zu bestaunen und die Deutschen fahren extra für solche Erlebnisse in die Schweiz oder nach Österreich.

 

Besuchen Sie im nächsten Jahr einfach mal unsere Forst Farm und erholen sich im grünen Herzen Deutschlands im schönen Naturschutzgebiet Harz.

Besonderes Engagement

In dem idyllisch gelegenem Bergdorf Rothesütte betreiben wir seit dem Jahr 2000 einen weitläufigen Koppelkomplex - die Rothesütter Alm. Dort organisieren wir alle zwei Jahre Anfang Juli einen Almauftrieb mit Wiesenfest. Es gibt harzytypische Stände, Speisen und Getränke. Echte Harzer Hirten begleiten in ihren Trachten die Herde, und traditionelle Klänge ertönen. Den Termin entnehmen Sie bitte unserer Informations- und Veranstaltungsseite.

Aktiv beteiligt sind wir an Landestierschauen, regionalen Schauen und bundesweiten Veranstaltungen, wo oft sogar erste Preise erzielt werden. In Schauprogrammen stellen wir unsere Tiere manchmal sogar beritten und in traditioneller, original Harzer Ausrüstung vor (Holzbügelglocken, Blumengebinde, verzierte Lederhalfter), angespannt vor dem alten Leiterwagen. Spaß und Begeisterung nicht nur bei den Zuschauern sind garantiert.


Aufträge zur Mitwirkung an Ihren Veranstaltungen, Umzügen und Familienfeiern werden gern entgegengenommen.

Hier finden Sie uns

Hochstedter Straße 65
99734 Nordhausen

OT Herreden

 

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Kontakt

Rufen Sie einfach an unter:

03631/973455

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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© Diana Forst